Hasshin!! Anime with attitude http://hasshin.blogsport.de Anime und Manga aus emanzipatorischer Perspektive Tue, 21 Apr 2015 22:15:45 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 6.5. Shutting out the sun http://hasshin.blogsport.de/2015/04/22/6-5-shutting-out-the-sun/ http://hasshin.blogsport.de/2015/04/22/6-5-shutting-out-the-sun/#comments Tue, 21 Apr 2015 22:05:44 +0000 Administrator Allgemein Events Hikikomori http://hasshin.blogsport.de/2015/04/22/6-5-shutting-out-the-sun/ Der beliebte Vortrag zur Darstellung von Hikikomori im Anime ist zu Gast im Queer Beisl in Wien.

„Hikikomori“ werden in Japan Menschen genannt, die sich komplett aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Jedoch geht es hier nicht um ein hippieeskes Ausstiegsszenario am Strand, sondern um eine Form des Rückzugs wo der/die betroffene jeglichen Kontakt mit anderen Menschen meidet, bzw. ihn aufs Internet verlegt. Das Dasein als Hikikomori ist auch oft verbunden mit schweren psychischen Problemen.

In den letzten Jahren beschäftigt sich die Anime-Industrie zunehmend mit diesem gesellschaftlichen Phänomen. Animes über Hikikomori sind ein eigenes kleines Sub-Genre geworden und die Darstellungen reichen von autobiografischen Stories hin zu satirischer Überzeichnung und Parodie. Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch die Tatsache, dass Anime/Manga innerhalb Japans das Medium sind, welches die Auseinandersetzung mit dem Thema auf die Spitze treibt, oftmals wird Anime/Manga sogar als DAS Hikikomori-Medium schlechthin bezeichnet – schließlich scheinen die Grenzen des Hikikomori zum Konzept des „Otaku“ fließend zu sein.

Mittels Vortrag und Filmbeispielen wird der Art und Weise wie Hikikomori im Anime dargestellt wird auf den Grund gegangen. Weiters wird der Frage nachgegangen, inwiefern das Hikikomori-Konzept der totalen gesellschaftlichen Rückzugs (mit einhergehender Lohnarbeitsverweigerung) eine Art und Weise der Opposition gegenüber Leistungsdruck und Arbeitsfetisch zu verstehen ist.

Bevor der Vortrag anfängt zeigen wir euch zur Einstimmung noch die erste Folge der wohl bekanntesten Anime-Serie über Hikikomori: Welcome to the N.H.K.

Der Vortrag beginnt ca. um 20.00 Uhr!!!

Wo: Queer Beisl/W23. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (U1 Stephansplatz oder U3 Herrengasse)

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/632044733592228/

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20.11.: Shutting out the sun http://hasshin.blogsport.de/2014/10/30/20-11-shutting-out-the-sun/ http://hasshin.blogsport.de/2014/10/30/20-11-shutting-out-the-sun/#comments Thu, 30 Oct 2014 18:51:37 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2014/10/30/20-11-shutting-out-the-sun/ Animeabend zum Thema Hikikomori mit Film und Vortrag in der wiener Location Das Bäckerei

„Hikikomori“ werden in Japan Menschen genannt, die sich komplett aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Jedoch geht es hier nicht um ein hippieeskes Ausstiegsszenario am Strand, sondern um eine Form des Rückzugs wo der/die betroffene jeglichen Kontakt mit anderen Menschen meidet, bzw. ihn aufs Internet verlegt. Das Dasein als Hikikomori ist auch oft verbunden mit schweren psychischen Problemen.

In den letzten Jahren beschäftigt sich die Anime-Industrie zunehmend mit diesem gesellschaftlichen Phänomen. Animes über Hikikomori sind ein eigenes kleines Sub-Genre geworden und die Darstellungen reichen von autobiografischen Stories hin zu satirischer Überzeichnung und Parodie. Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch die Tatsache, dass Anime/Manga innerhalb Japans das Medium sind, welches die Auseinandersetzung mit dem Thema auf die Spitze treibt, oftmals wird Anime/Manga sogar als DAS Hikikomori-Medium schlechthin bezeichnet – schließlich scheinen die Grenzen des Hikikomori zum Konzept des „Otaku“ fließend zu sein.

Mittels Vortrag und Filmbeispielen wird die Art und Weise wie Hikikomori im Anime dargestellt wird auf den Grund gegangen. Weiters wird der Frage nachgegangen, inwiefern das Hikikomori-Konzept der totalen gesellschaftlichen Rückzugs (mit einhergehender Lohnarbeitsverweigerung) eine Art und Weise der Opposition gegenüber Leistungsdruck und Arbeitsfetisch zu verstehen ist.

Bevor der Vortrag anfängt zeigen wir euch zur Einstimmung noch die erste Folge der wohl bekanntesten Anime-Serie über Hikikomori: Welcome to the N.H.K.

Der Vortrag beginnt pünktlich um 20.00 Uhr!!!

Wann: 20.11. 2014 PÜNKTLICH um 20.00 Uhr!!

Wo: Das Bäckerei, Felberstraße ecke Tannengasse, 1150 Wien (gleich beim Westbahnhof)

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Fujoshi-Vortrag auf der YaYuCo 2014 http://hasshin.blogsport.de/2014/10/16/fujoshi-vortrag-auf-der-yayuco-2014/ http://hasshin.blogsport.de/2014/10/16/fujoshi-vortrag-auf-der-yayuco-2014/#comments Thu, 16 Oct 2014 20:45:29 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2014/10/16/fujoshi-vortrag-auf-der-yayuco-2014/ Am Samstag, den 01.11.2013 sind wir auf der YaYuCo im deutschen Dachau, einer Convention für Fans der Anime/Manga-Genres Yaoi und Yuri und halten dort einen Vortrag zum Thema „Fujoshi kommen in den Himmel, normale Mädchen überall hin“.

Wir freuen uns auf regen Besuch und spannende Diskussionen auf der Convention.

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Anime-SymposiWAS? http://hasshin.blogsport.de/2014/04/10/anime-symposiwas/ http://hasshin.blogsport.de/2014/04/10/anime-symposiwas/#comments Thu, 10 Apr 2014 21:24:59 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2014/04/10/anime-symposiwas/ Von 31.05. bis 01.06. finden im burgenländischen Siegendorf/Cindrof/Cinfalva die „Anidays“ statt. Keine Anime-Convention im üblichen Sinne, sondern – man höre und staune – ein Symposium rund um unser aller Lieblingsthema. Auch wir von Hasshin!! werden mit zwei Vorträgen vertreten sein.

Ein Symposium also. Hm. Nun, darunter versteht man eigentlich eher eine wissenschaftliche Konferenz. Nunja, diesen Anspruch kann das Programm der Anidays bisher eher nicht erfüllen. Hauptsächlich gibt’s Otaku-Subkultur-relevante Workshops zu Cosplayfotografie und Ähnlichem. Kritische oder auch handfeste wissenschaftliche Auseinandersetzung rund um’s Thema Animanga/Japan scheint bisher Mangelware zu sein. Was nicht ist, kann aber sehr wohl noch werden. So wurde ein „Call for Papers“ ausgerufen. Falls ihr also eigene Ideen zur Programmgestaltung habt, meldet euch einfach bei den VeranstalterInnen!

Hasshin!! wird wie oben schon erwähnt ebenfalls mit von der Partie sein. Es stehen 4 unserer Vorträge zur Abstimmung. IHR könnt also direkt mitentscheiden, welche zwei von den vieren ihr euch ansehen wollt. Wir freuen uns über soviel Basisdemokratie einer Veranstaltungsplanung, die VeranstalterInnen der Anidays darüber, dass ihr mitmacht.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass wir uns ganz doll freuen, dass es eine Animanga-bezogene Veranstaltung gibt, die über das übliche Con-Einerlei hinausgeht. Endlich mal ein Otaku-Event der aktiver Partizipation und Diskussion den Vorrag gibt und nicht in Richtung konsumorientierter Massenabfertigung und Berieselung möglichst junger Fans geht. Schauma mal, was draus wird, wir freuen uns jedenfalls schon auf das Wochenende in Cindrof und legen euch den Besuch ans Herz.

www.anidays.at

https://www.facebook.com/anidays.at

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27.9.: Anime-Abend mit „Robot Carnival“ http://hasshin.blogsport.de/2013/09/19/27-9-anime-abend-mit-robot-carnival/ http://hasshin.blogsport.de/2013/09/19/27-9-anime-abend-mit-robot-carnival/#comments Thu, 19 Sep 2013 14:09:05 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2013/09/19/27-9-anime-abend-mit-robot-carnival/ Robot Carnival

„Robot Carnival“ besteht aus 9 Kurzfilmen, die sich allesamt auf die ein oder andere Weise dem Thema „Roboter“ widmen. 9 Regisseure, unter anderem „Akira“-Mastermind Katsuhiro Otomo, zeigen hier, was sie so drauf haben. Die Palette reich von dystopischen Zukunftsvisione bis hin zu purer Persiflage des im Anime so beliebten Mecha-Genres. „Experimentell“ würden die einen sagen, „Artsy Fartsy“ die anderen. Wie auch immer, ein kurzweiliger Abend über eines der wohl beliebtesten Themen im Anime. Ein Klassiker, den man nicht verpassen sollte.

Robot Carnival (OmU)
Länge: 90min
Entstehungsjahr: 1987
Regie: Fukushima Atsuko, Ootomo Katsuhiro, Morimoto Kouji, Oomori Hidetoshi, Umetsu Yasuomi, Kitazume Hiroyuki, Mao Lamdo, Kitakubo Hiroyuki, Nakamura Takashi
Animationsstudio: A.P.P.P

Filmbeginn ist recht pünktlich um 20.00 Uhr, Die „Bäckerei“, wo der Filmabend stattfindet ist jedoch schon ab 15.00 Uhr offen, wo man sich den Bauch vollschlagen, etwas trinken und chillen kann.

Wie komme ich hin? „Das Bäckerei“, Tannengasse 1/Ecke Felberstraße, 1150 Wien, gleich hinterm Westbahnhof. www.dasbaeckerei.net

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Event-Tip: MACO//Camp http://hasshin.blogsport.de/2013/08/27/event-tip-macocamp/ http://hasshin.blogsport.de/2013/08/27/event-tip-macocamp/#comments Tue, 27 Aug 2013 13:04:07 +0000 Administrator Events http://hasshin.blogsport.de/2013/08/27/event-tip-macocamp/ Vom 30.8. bis 1.9. findet im oberösterreichischen Schwertberg das alljährliche „MACO//Camp“ statt. Eine Otaku-Veranstaltung, welche sich wohltuend von dem üblichen Con-Einerlei abhebt. Drei Tage lang kann man hier mit anderen Animanga-Fans abhängen. Der Unterschied zu einer Con? Nun, erstens wird direkt in der Location gepennt, zweitens sind weitaus weniger Leute anwesend un drittens gibts wegen der kleinen TeilnehmerInnenzahl auch eine tolle Wohnzimmeratmosphäre.

Das Programm ist (fast) ganz auf DIY ausgelegt. Neben Gesellschafts und Konsolenspielen, gibt’s auch die Möglichkeit Vorträge zu halten, gemeinsame Filmabende zu gestalten oder Karaoke zu singen. Der Altersschnitt auf dem „MACO//Camp“ ist auch um einiges höher als auf kommerziellen und großen Conventions, was sehr zu angenehmen Stimmung beirägt.

Das vollständige Programm und Infos zu Preisen und Anreise findet ihr hier: MACO//CAMP

Achja, organisiert wird das ganze übrigens vom Verein MACO

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Hasshin auf Twitter und Facebook http://hasshin.blogsport.de/2013/08/25/hasshin-auf-twitter-und-facebook/ http://hasshin.blogsport.de/2013/08/25/hasshin-auf-twitter-und-facebook/#comments Sun, 25 Aug 2013 19:55:15 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2013/08/25/hasshin-auf-twitter-und-facebook/

Jep, wir sind nun endlich auch auf Facebook und haben uns zur Feier des Tages auch gleich einen Twitter-Account zugelegt.

Da beide Services anders funktionieren als ein Blog, wird es bestimmte Beiträge auch nur über FB bzw. Twitter zu lesen geben. Es zahlt sich also aus, uns auch dort zu verfolgen, bzw. Beiträge und Tweets zu kommentieren. Wir freuen uns jedenfalls auf rege Anteilnahme!!

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Pickerl http://hasshin.blogsport.de/2013/08/19/pickerl/ http://hasshin.blogsport.de/2013/08/19/pickerl/#comments Sun, 18 Aug 2013 22:29:22 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2013/08/19/pickerl/ Definitiv unterstützenswert.

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Zu alt für den Scheiss? – Die Aninite 2013 http://hasshin.blogsport.de/2013/08/13/zu-alt-fuer-den-scheiss-die-aninite-2013/ http://hasshin.blogsport.de/2013/08/13/zu-alt-fuer-den-scheiss-die-aninite-2013/#comments Tue, 13 Aug 2013 13:01:04 +0000 Administrator Allgemein Selbstgemacht Events http://hasshin.blogsport.de/2013/08/13/zu-alt-fuer-den-scheiss-die-aninite-2013/ Österreichs grösste Anime-Convention, die „Aninite“ wurde wieder von tausenden Animefans gestürmt. Was bleibt sind schöne Cosplay-Bilder, ein paar interessante Events und der ganz große Wunsch nach einer Anime-Convention jenseits des Mainstream-Teenie-Publikums.

Conbook und Eintrittsticket

Irgendwie ist es ja vor jeder Convention das gleiche. Zuerst freue ich mich einen Ast darüber, dass zumindest temporär ein Raum geschaffen wird, in dem ich mein Hobby ungestört ausleben kann. Keine nervtötenden Fragen nach dem „Wieso“ und keine abfälligen Kommentare. Ganz besonders freue ich mich aber darauf Leute zu treffen, die ein ähnliches Mindset haben wie ich. Wir sind doch schließlich alle Otakus, oder? Tja, mit dieser Rosa Brille gehe ich jedes mal von neuem auf eine Convention und werde jedes mal aufs neue enttäuscht.

Das Hauptpublikum der Aninite und aller großen Conventions im deutschsprachigen Raum sind Teenager. Dies schlicht aus dem Grund, da der Großteil der produzierten Animes und Mangas eben Kinder und Teens als Zielpublikum hat. Sowohl die VeranstalterInnen der Cons als auch deren Sponsoren sind darauf bedacht, ein möglichst großes Publikum anzuziehen. Auch die verschiedenen Anime/Manga-Verlage haben eben dieses junge Pulikum als Haupteinnahmequelle. Unter Teenies is es noch relativ simpel Trends zu schaffen und eine Marke zu etablieren. So war es nicht verwundernswert, dass auf einer Teenie-Con wie es die Aninite eine ist, durch die Marketing-Maschinerie etablierte Serien dominierten. Erkennbar war dies an der Vielzahl von Cosplays und im Händlerraum erhältlichen Merchendising-Artikeln zu Naruto, Black Butler, Death Note und wie sie alle heissen.

Im Händlerraum
One Piece, Conan, Naruto, Death Note. Ausgefalleneres und Non-Mainstream musste man im Händlerraum mit der Lupe suchen.

So weit so gut, könnte man sich da denken. Anime ist ein Millionenbusines und der kommerzielle Teil gehört genauso dazu, wie zu einer großen Comic-Convention Spiderman, Superman und Disney dazugehören. Doch gab es auf dir Aninite, bzw. gibt es auf anderen Anime-Cons auch Nischen für solche Fans, die dem kommerziellen Teenie-Hudriwurdi schon entwachsen sind und sich nach ein wenig mehr Anspruch sehnen? Etwa nach so Zeug wie einer kritischen Betrachtung diverser Aspekte der Industrie und des Fandoms?
In dieser Richtung gab es auf der Aninite ein bisschen was. Zum einen ein Vortrag über das Thema Urheberrecht. Die Frage, ob und inwiefern „die RaubkopiererInnen“ der Industrie den Boden abgraben ist auch in der Otaku-Welt keine neue. Zündtstoff gewinnt sie in der Szene vor allem dadurch, dass Otakus tendenziell fleissigere und bewusstere KäuferInnen sind als Leute, deren Filmkonsum sich vornehmlich aus Hollywood-Produktionen zusammensetzt. Die Frage nach dem für und wider des Urheberrechts in einer Szene zu stellen, deren Konsumverhalten sich vom Mainstream differenziert und wo es eine sehr starke Industrie-Fanbase-Bindung gibt, wäre mehr als spannend. Schade jedoch, dass der Vortrag zu einer denkbar ungünstigen Zeit (10:30 Samstag Vormittag) angesetzt war. Ganz so, als würde man sich den Platz im Vortragsraum dann doch lieber für Themen sparen, die weniger kontrovers und somit auch besser besucht wären. Persönlich hab ich ihn nicht gesehen, es war mir einfach viel zu früh.

Ein Vortrag den ich besucht habe war über die „Darstellung von Historie im Anime“, gehalten von einer netten Japanologiestudentin. Der Titel war irreführend, schließlich wurde auf die Darstellung einiger historischer japanischer Militärs in einigen wenigen Animes eingegangen. Der Vortrag war jedoch definitiv interessant und machte Lust auf mehr.

Den Vortrag wieso Frauen auf Yaoi bzw. Slash stehen hab ich schon im Rahmen der Hasshin!!-Animeabende gesehen. Wäre sicherlich eines meiner Highlights gewesen, jedoch ging es sich letztendlich Zeitlich nicht aus. Schade.

Der Rest der Events interessierte mich nur sporadisch. Die verschiedenen Cosplay-Wettbewerbe auf der Hauptbühne waren zwar nett anzuschauen, mehr aber auch nicht. Man muss wohl selber Cosplayer sein, um hier mehr Begsiterung an den Tag zu legen. Ansonsten gab’s noch DIY-Ecken (zB. Modelkit-Workshops) sowie einen Fandub-Workshops, die sehr viel Anklang fanden und dazu einluden, sich nicht nur vor der Bühne oder Leinwand berieseln zu lassen. Das Programm war so gesehen zwar vielfältig, bot jedoch kaum Aspekte, die den Animanga/Otaku-Kosmos etwas tiefer und selbstreflektierter beleuchtet hätten.

„Dann geh halt unter die Leut!“

Wie weiter oben schon erwähnt, hätte eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Fandom bzw. der Subkultur und ihr zugrundeliegener Medien (Anime/Games/Manga usw.) wahrscheinlich für leere Räume gesorgt. Wieso? Weil Publikum. Dies war nämlich sehr, sehr jung. Und als erwachsener Otaku kann und will ich meine Zeit nicht mit Teenagern verbringen. Teenie-Runden, die im Teenie-Jargon über Teenie-Kram reden. Sowas mag, wenn man selber Teenager ist, zwar noch aufregend und lustig sein, für einen 29jährigen Otaku wie mich ist’s dann aber nicht das gelbe vom Ei. Ich vermisste einfach einen Raum, in dem es möglich war mit Leuten zu reden, die die gleichen Interessen teilten. Eben Animes und Mangas für ein erwachseneres, kritischeres Publikum, abseits vom Mainstream.
„Erwachsenen“ Serien und Publikum mehr Raum zu geben heisst für den Veranstalter jedoch, den Teenies weniger Raum zu lassen und dadurch niedrigere Besucherinnenzahlen zu riskieren. Für die auf der Con anwesenden Händler heisst dies, weniger Naruto und Black Butler-Kram zu verkaufen und dadurch Umsatzeinbußen hinzunehmen. Für das erwachsene Fandom wäre es jedoch eine Möglichkeit sich auszutauschen, somit das Fundament für etwaige Fanprojekte zu legen und sich auf einer Con schlicht wohler zu fühlen. Auch für die Industrie könnte das fördernd sein, schließlich wäre eine aktive, erwachsene und bewusst kritische Otaku-Szene auch das perfekte Zielpublikum, ebensolche Mangas und Animes zu vermarkten.

Es geht also schlicht um die Kultivierung einer Fanszene, die jenseits von Teenie-Gekreische und Mainstreamserien den Weg für eine Otaku-Kultur legen kann, die kritisch und anspruchsvoll sein kann, mit allen wenn und abers. Wenn ich auf einer Anime-Con endlich mal ganz selbstverständlich ein nettes Gespräch mit gleichaltrigen Leuten führen kann, die selbstbewusste und emanzipierte Persönlichkeiten sind, dann würde ich mich wohlfühlen. Mit einem Haufen Teenager und wenigen erwachsenen Neckbeards und scheuen Klischee-Otakus geht das dann doch ziemlich schwer…

Und zu guter Letzt gibt’s natürlich noch ein paar Bilder von der diesjährigen Aninite. Waren aber auch wirklich schöne Cosplays dabei.

Steampunk ahoi!

Die Figurenvitrine

DIY Modelkits bauen
Der Modelkit-Workshop. DIY find ich ja immer toll!

Link
Etwa 800 Stunden Arbeit steckten in diese Link-Kostüm. Das Kettenhemd ist selbstgemacht!“

Shingeki no Kyojin Army
Der aktuelle (und richtig gute!) Superhit „Shingeki no Kyojin“ wurde gecosplayed was das Zeug hält.

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19.6.: Animeabend mit „Ame & Yuki – die Wolfskinder“ http://hasshin.blogsport.de/2013/06/12/19-6-animeabend-mit-ame-yuki-die-wolfskinder/ http://hasshin.blogsport.de/2013/06/12/19-6-animeabend-mit-ame-yuki-die-wolfskinder/#comments Wed, 12 Jun 2013 13:14:50 +0000 Administrator Allgemein http://hasshin.blogsport.de/2013/06/12/19-6-animeabend-mit-ame-yuki-die-wolfskinder/ Und wieder laden wir zu unserem monatlichen Anime-Abend in der Baeckerei. Diesmal gibt’s den lang erwarteten neuetsen Film von Starregisseur Mamoru Hosoda zu sehen!

Wo wird der Film gezeigt? – Im Kulturzentrum „Das Baeckerei“ in der Tannengasse 1 in 1150 Wien. Also gleich hinterm Westbahnhof?
Und wann genau? – Am 19.6. (Mittwoch) um 20.00 Uhr!
Was kostet’s? – Der Eintritt ist GRATIS!

Ame & Yuki – die Wolfskinder / Ōkami Kodomo no Ame to Yuki (OmU), Japan 2012
Regie: Mamoru Hosoda
Animationsstudio: Chizu

Hana (“Blume”) ist eine junge Studentin, welche sich in einen wortkargen und geheimnisvollen Mann verliebt. Bei dem Mann handelt es sich um den letzten noch lebenden Wolfsmenschen und wie es das Schicksal so will, entwachsen der Beziehung zwei kleine Kinder. Die aufgeweckte Yuki (“Schnee”) sowie der scheue und introvertierte Ame (“Regen”). Beide Kinder können, wie ihr Papa, die Gestalt nach Belieben ändern – von Mensch zu Wolf und umgekehrt. Doch wie versteckt man dieses Geheimnis vor der Welt? Wie macht man den Kinder klar, dass sie zwar “anders” sind und deswegen keineswegs schlechter?

Die Geschichte des Films erstreckt sich über 13 Jahre und ist ein neuzeitliches Märchen übers Aufwachsen und über Entscheidungen, die man im Leben zu treffen hat. Regisseur Mamoru Hosoda (“Summer Wars”) beweist mit seinem dritten Spielfilm, dass er mittlerweile zurecht als ein potentieller Nachfolger von Hayao Miyazaki gehandelt wird. Ja, “Wolfskinder” ist ein Familienfilm, jedoch keiner mit einer verlogenen “alles wird gut”-Moral, sondern legt seinen Fokus auf die schwierigeren Dinge des Aufwachsens: nämlich darauf, Verantwortung für sich selber zu übernehmen. Ein Wunderschöner, mit Preisen überhäufter Film mit ganz viel Gefühl.

Trailer:

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