22.5.: Anime-Serienabend in „Das Bäckerei“

Titanen, Mechas und Psychodrama

Das Anime-Jahr 2013 hat einige ganz starke Serien zu bieten. Wir zeigen euch jeweils zwei Folgen der folgenden Serien, wobei je nach Lust und Laune auch gemeinsam weitergeschaut werden kann.
Alle Serien werden im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

Auch der diesmonatige Abend findet wie üblich in der wiener Location „Das Bäckerei“ statt. Die Adresse lautet Tannengasse 1/Ecke Felberstraße, im 15. Bezirk gleich hinterm Westbahnhof. Der Eintritt ist natürlich frei und die Beginnzeit ist um 20.00 Uhr!

Shingeki no Kyojin / Attack on Titan
Animationsstudio: WIT / PRoduction I.G.
Regie: Tetsurou Araki

Riesen beherrschen die Erde. Die Menschheit hat sich vor Jahrhunderten hinter meterhohe Mauern zurückgezogen und versucht verzweifelt, gegen die übermächtige Riesen anzukommen. Es kommt wie es kommen muss: Die Titanen durchbrechen die Mauern und für die Menschheit beginnt ein aussichtsloser Kampf um Leben und Tod.

Shingeki no Kyojin ist DER Anime-Hit des Jahres. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen, preisgekrönten Manga und bietet nicht nur eine packende Fantasy-Story, sondern auch tolle visuelle Effekte. Ganz großes Kino.

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Suisei no Gargantia / Gargantia on the Verdurous Planet
Animationsstudio: Production I.G.
Regie: Kazuya Murata

In ferner Zukunft kämpft die Menschheit schon seit ewigen Zeiten gegen die Alienrasse der „Hideauze“. Die Erde ist nur noch eine zur Legende verblasste Erinnerung, die Menschen leben in einer militärisch durchorganisierten Gesellschaft im All, das Leben ist auf den Krieg ausgerichtet. Den 16jährigen Soldaten Ledo verschlägt es bei einem Einsatz durch Zufall dann doch auf die Erde. Diese ist von einem nicht endend wollenden Ozean bedeckt (Waterworld lässt grüssen), die Menschen leben auf Schiffen. Ledo kommt erstmals mit einer Gesellschaft in Kontakt, deren einziger Lebenszweck nicht Krieg und Tod ist.

„Gargantia“ ist eine Mecha-Serie (also mit Riesenrobotern die kämpfen :3 ), welche ausgelutschte Klischees einmal NICHT bedient. Ein Waterworld-esques Setting, tolle Charaktere und super Animation machen Lust auf mehr. Hinzu kommt, dass mit Gen Urobuchi (u.a. „Magical Madoka“) einer der derzeit wohl meistbeachtetsten Drehbuchautoren im Anime gewonnen werden konnte.


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Aku no Hana / Die Blumen des Bösen
Animationsstudio: Zexcs
Regie: Aki Itami

Kasuga ist der Bücherwurm der Klasse, sein Lieblingsbuch ist Baudelaires „Blumen des Bösen“. Als er glaubt allein zu sein, stiehlt er die Turnsachen seiner großen Liebe Saeki. Dabei beobachtet ihn die Klassenrebellin und Nakamura, welche eine Schraube locker hat. Damit sie ihn nicht verrät erpresst sie Kasuga auf widerliche Art und Weise.

„Aku no Hana“ ist die Antithese zu den locker-lustigen Schulkomödien, welche es im Anime so oft gibt. Die Serie handelt von Erpressung, Mobbing und sozialer Ausgrenzung und legt die Abgründe des nach aussen hin so „brav“ anmutenden japanischen Schulsystems und gesellschaftlicher Normen dar. Ganz harter Tobak, der ohne ganz ohne Blut und Horror auskommt. Zu erwähnen ist auch, dass der Anime im Rotoskopie-Verfahren animiert wurde, was einen „realistischeren“ Stil ermöglicht und sich somit wohltuend vom 08/15-Einheitsbrei abhebt.

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