13.2.: Hasshin!!-Animeabend

Wir zeigen wieder Animes! Diesmal Death Note und Wings of Honneamise.
Wie gewohnt in der ida in Wien.

Achja, gestartet wird irgendwo zwischen 20.00 – 21.00 Uhr, Eintritt ist selbstredend frei!

Death Note (OmU), 2006
Länge: 2×25 min.
Regie: Tetsurou Araki
Animationsstudio: Madhouse

Light Yagami ist in jeder Hinsicht ein, wie mensch sagt, „wertvolles Mitglied der Gesellschaft“. Super Noten, gut beim Sport, beliebt bei den Mädchen. Unter der perfekten Oberfläche gärt es jedoch gewaltig. Light ist getrieben von Hass; Morde, Diebstahl und Kriminalität passen nicht in seine gewünschte, perfekte Welt. Eines Tages findet er ein „Death Note“, ein Notizbuch des Todes. Schreibt man dort den Namen eines Menschen rein, stirbt dieser kurz danach. Besessen von der Idee die Welt zu „reinigen“, fängt Light an hunderte kriminelle zu ermorden, bald jedoch heftet sich jedoch ein Top-Ermittler Namens „L“ an seine Fersen…

Was würdest du tun, hättest du die Macht jeden Mensch der Welt nach belieben zu töten? Kann eine solche Macht überhaupt gerecht sein? Mit solchen Fragen beschäftigt sich „Death Note“. Die Serie ist seit Jahren ein weltweiter Hit, das anstehende Hollywood-Remake sagt da schon einiges aus. Der Plot ist intelligent gesponnen und vor allem ist er spannend. Nicht umsonst wird „Death Note“ immer und immer wieder zu dem besten Animeserien weltweit gezählt. Süchtig machen tut die Story sowieso.
Wir zeigen euch die ersten zwei Folgen.

The Wings of Honneamise (OmU), 1986
Länge: 125 min.
Regie: Hiroyuki Yamaga
Animationsstudio: Gainax

Auf einem Planeten, ähnlich der Erde, hat das Königreich Honneamise aus Prestigegründen ein Raumfahrtprogramm begonnen. Jedoch ist auf diesem Planeten die Technik noch nicht so weit entwickelt, sodass die ersten 20 Jahre alle Versuche fehlschlagen und dabei viel Geld verloren geht und einige Testpiloten umkommen. So wird auch die Gruppe der möglichen Raumfahrer, die Royal Space Force, nicht ernst genommen, sie seien nicht gut genug zum Fliegen.
Das Raumfahrtprogramm scheint zuerst wirklich nur ein Prestige-Projekt zu sein, jedoch stecken in wirklichkeit politische bzw. kriegerische Interessen dahinter.

„Wings of Honneamise“ ist ein vergessenes Meisterwekt der Anime-Geschichte. Erschaffen von einem AnimatorInnen-Team, welches sich zuvor die ersten Sporen mit hochwertigen D.I.Y.-Animes verdiente, wird die Frage nach dem Sinn und Unsinn der Raumfahrt und somit auch der Technik an sich gestellt. Dient Technik der Menschheit zum Fortschritt, oder ist sie zwangsläufig dazu verdammt als Tötungswerkzeug mißbraucht zu werden?
Der Film besticht nicht nur durch die bewusst langsam erzählte Geschichte und seinen „HeldInnen“, die alle einen schweren Stein zu schleppen haben, sondern auch durch seine Technische Aufmachung. Der fiktive Planet, auf dem die Handlung spielt ähnelt zwar oberflächlich der Erde, die tausenden grandios eingebauten Details machen jedoch klar, dass hier eine komplett neue Welt erschaffen wurde, ein SciFi-Universum ohne Riesenroboter, Aliens und Hyperspace. Das ganze erinnert eher an die Erde der 1960er Jahre, aber wie gesagt nur fast…

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